5G Smart Country

5G Pionierprojekt im ländlichen Raum

5G Smart Country

5G Pionierprojekt im ländlichen Raum

Das Projektkonsortium

Projektpartner

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Mit ihren 257 Professuren, knapp 16.000 Studierenden und rund 2.600 Beschäftigten in Forschung, Lehre und Technik vereint die Universität Oldenburg (UOL) in ihren sechs Fakultäten ein breites fachliches Spektrum. Es reicht von den Sprach-, Kultur- und Geisteswissenschaften über die Bildungs- und Erziehungswissenschaften, die Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften bis hin zur Mathematik, Informatik, den Naturwissenschaften und der Medizin. Weltweit arbeitet die UOL eng mit mehr als 250 Partnerhochschulen und diversen außeruniversitären Institutionen in Forschung, Bildung, Kultur und Wirtschaft weltweit zusammen. Fachlich hat sich die Universität insbesondere drei Themenkomplexen verschrieben: Umwelt und Nachhaltigkeit, Mensch und Technik sowie Gesellschaft und Bildung. Die Abteilung Very Large Business Applications (VLBA) am Department für Informatik unter der Leitung von Prof. Dr. Jorge Marx Gómez zeichnet sich mit ihrer langjährigen Expertise u.a. auf den Gebieten betriebliche Umweltinformationssysteme, Business Intelligence, Big Data, Mobilität und Blockchain-Technologien aus.
Mehr Infos über die Abteilung VLBA unter: https://vlba.net

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) ist das nationale Forschungszentrum für Luft- und Raumfahrt und die Raumfahrtagentur Deutschlands. In dieser wirtschaftlich und politisch unabhängigen Großforschungseinrichtung arbeiten insgesamt ca. 8000 Mitarbeiter an 20 Standorten und in 40 Instituten in den Schwerpunkten Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit. Das DLR-Institut für Verkehrssystemtechnik (DLR-TS) entwickelt u.a. Lösungen für nutzergerechte Assistenz- und Automationssysteme, betreibt Verkehrsdatenplattformen und analysiert Geodaten für die Gewinnung und Bereitstellung weiteren Grundlagenwissens für den bodengebundenen Verkehrsbereich. Die in diesem Zusammenhang umgesetzten Systeme werden in Simulationen, in Testfeldern oder im realen Straßen- und Schienenverkehr evaluiert. Aus technischer Sicht liegt der Schwerpunkt des DLR auf der Bereitstellung eines Hintergrund-systems für das Aufsetzen diverser Komponenten wie Application Servern, Virtuellen Maschinen, Anwendungen und Diensten. Außerdem adressiert das DLR den Aufbau eines Datenmanage-mentsystems um strukturierte Geodaten und Messdaten als Backend Service zu empfangen, speichern und wiederum über standardisierten Schnittstellen bereitzustellen.

Johann Heinrich von Thünen-Institut
Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei

Das Thünen-Institut wurde 2008 als Bundesforschungsinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aus drei Vorgängereinrichtungen gegründet. Sein Hauptsitz ist Braunschweig. Das Thünen-Institut gliedert sich in 14 Fachinstitute in den Bereichen Agrar/ Ernährung, Wald/ Holz, sowie Meer/ Fischerei. Thünen-Institut für Waldökosysteme (TI-WO) erhebt umfangreiche Daten zur ökologischen Situation von Wäldern und forscht in verschiedenen Spezialgebieten u.a. zur Hydrologie Ökophysiologie und Ertragskunde. Auf unserer 50ig-jährigen forsthydrologischen Versuchsfläche entwickeln wir Methoden zur Erfassung von baumspezifischen Reaktionen und Erfassen mit verschiedenen Monitoringsystemen Strategien zur Anpassung an den Klimawandel. https://www.thuenen.de/de/wo/arbeitsbereiche/waldoekologie-und-biodiversitaet/waldoekologie/ Diese Erfahrung im Bereich des Monitoring und der Sensorik, aber auch eine Validierungsfläche für neue Systeme bringen wir in das Projekt ein.

Julius Kühn-Institut
Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen

Das Institut für Anwendungstechnik im Pflanzenschutz des Julius Kühn-Institut (JKI) ist die führende wissenschaftliche Einrichtung im Bereich der Pflanzenschutztechnik. Das JKI prüft und bewertet Pflanzenschutz sowie Sätechnik, und forscht zur Anwendung chemischer Pflanzenschutzmittel als auch alternativer und nicht-chemischer Pflanzenschutzverfahren. In vielen Projekten konnten bisher Erfahrungen zur nicht-chemischen Unkrautbekämpfung sowie zur Entwicklung autonomer Roboter gesammelt werden. Des Weiteren wurde mit weiteren Projektpartnern die innovative Bewirtschaftungsmethode „Spot Farming“, zur kleinräumigen und teilflächenspezifischen Landbewirtschaftung, entwickelt. Das JKI betrachtet im Teilprojekt Smart Farming das Potentials einer standortangepassten, kleinräumigen Bewirtschaftung. Dafür werden in ersten Untersuchungen Zuckerrüben georeferenziert ausgesät und gepflegt. Die Anpassung und Weiterentwicklung der Bewirtschaftung basiert auf 5G und soll mittels autonomer Kleinrobotik umgesetzt werden. Das Konzept „Spot Farming“ soll in der Praxis erprobt werden.

Landkreis Wolfenbüttel

Der Landkreis Wolfenbüttel liegt in einer der wirtschafts- und forschungsstärksten Regionen Niedersachsens und hat bereits frühzeitig aus eigener Initiative in den Ausbau einer flächendeckenden Breitbandversorgung investiert. Damit bietet der Landkreis sehr gute Voraussetzungen für die Realisierung des innovativen Verbundprojektes. Im Fokus stehen dabei Agrar- und Forstwirtschaft, um die Potentiale des 5GMobilfunks und die digitale Transformation auch im ländlichen Raum voranzutreiben und um neue Innovationsorte auf dem Land entstehen zu lassen. Ziel ist dabei, ein intelligentes und nachhaltiges Wirken in den Bereichen Wirtschaft, Natur- und Klimaschutz, Bildung, Mobilität und Gesundheit zu erzielen. Der Landkreis Wolfenbüttel übernimmt in Abstimmung mit dem Landkreis Helmstedt die Federführung bei der Koordination des Verbundvorhabens. Zusammen unterstützen die Landkreise das Verbundprojekt auf politischer Ebene, im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und der Interaktion mit Bürgern und Bürgerinnen. Für die Koordination des Projektes hat der Landkreis die Projektagentur Wolfenbüttel beauftragt.

Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen ist die Selbstverwaltungsorganisation der Landwirtschaft. Sie vertritt die fachlichen Interessen der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau. Die wichtigsten Aufgaben der Landwirtschaftskammer sind die unabhängige Beratung und die Aus-, Fort- und Weiterbildung der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft. Die Aufgaben der LWK werden von hauptamtlichen Fachleuten erfüllt die eng mit den gewählten ehrenamtlichen Vertreterinnen und Vertretern des Berufsstandes zusammenarbeiten. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen kann vielfältige Erkenntnisse aus der Praxis in die Projektumsetzung einbringen. Hierbei liegt der Fokus insbesondere auf der Planung und Durchführung von OnFarm-Versuchen und der Prüfung der Praxistauglichkeit von Technologien in Verbindung mit 5G. Weiterhin ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit die Kommunikation gefundener Lösungen und Ansätze mit Praktikern und der Gesellschaft. Für den projektbegleitenden Wissenstransfer wird ebenfalls das weit gespannte Beratungsnetzwerk in die landwirtschaftlichen und forstlichen Betriebe als Multiplikator genutzt. Themenspezifische Veranstaltungen mit Technikvorführungen werden von der Landwirtschaftskammer organisiert, beworben und mit einem hohen Bekanntheitsgrad in der Zielgruppe ausgerichtet.

Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

Die Ostfalia Hochschule zählt mit zwölf Fakultäten, ihren Standorten in Salzgitter, Suderburg, Wolfsburg und Wolfenbüttel, rund 13.000 Studierenden und 1.000 Beschäftigten sowie über 90 Studiengängen zu den größten Fachhochschulen in Niedersachsen Die Ostfalia Hochschule bringt insbesondere ihre Kompetenzen auf den Gebieten der Anwendungslösungen für die Forsttechnik, 5G-Kommunikation inkl. IoT sowie IT Sicherheit und Data Governance (Ausgewählte aktuelle Forschungsprojekte: Opto-Pro 2020, FairLog 2020, GROWIN 4.0, SecuRIn) in das Projekt ein. Interdisziplinär arbeiten in der anwendungsorientierten Forschung erfahrene Teams aus den Fakultäten Maschinenbau (Leitung Prof. Dr. Andreas Ligocki), Elektrotechnik (Leitung Prof. Dr. Diederich Wermser) und Informatik (Leitung Prof. Dr.Ina Schiering) für das Projekt zusammen.

Rauch Landmaschinenfabrik GmbH

Im Jahr 1921 gegründet, wird die RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH heute in der vierten und fünften Generation als Familienunternehmen geführt. Die Kernkompetenzen Dosieren und Verteilen von Granulaten bilden die Basis für innovative RAUCH-Produkte der Düngetechnik, Kommunaltechnik und der Sätechnik. RAUCH mit Sitz in Sinzheim bei Baden-Baden ist mit 380 Mitarbeitern global aufgestellt, hoch innovativ und extrem stark in seiner Nische. Die Vielzahl an Patenten und Auszeichnungen für diverse technische Innovationen zeigen die starke Position im Bereich der Technik zur umweltgerechten und effizienten Ausbringung von Mineraldünger. Letzteres ist auch die Basis mit der RAUCH sein Knowhow und Erfahrung in das 5G Projekt Smart-Country einbringen wird. Zum Einsatz kommt ein Düngerstreuer, der durch seine Verteiltechnik über Ausleger und pneumatischer Düngerverteilung an sich schon eine hochexakte Düngerverteilung ermöglicht. Ergänzt wird das durch eine Einzeldüsen Schaltung- und Dosierung, so dass alle 1,13 m die Dosiermenge verändert werden kann. Die Maschine ist über 5G permanent online am Netzwerk angebunden. Diese Möglichkeiten werden im Projekt als „Pointed Fertilizing“ bezeichnet und sind bisher in der landwirtschaftlichen Praxis noch sehr wenig erprobt.

Strube D&S GmbH

Die Strube D&S GmbH gehört zu den international führenden Unternehmen im Bereich der Pflanzenzüchtung und hat seinen Stammsitz in Söllingen im nördlichen Harzvorland. Strube D&S GmbH liefert weltweit in mehr als 30 Länder Saatgut für Zuckerrüben, Weizen, Sonnenblumen, Speiseerbsen und Zuckermais. Die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen sorgen mit Hilfe modernster Technologien für ein leistungsfähiges und hoch innovatives Produktsortiment. Die Strube D&S GmbH wird sich mit nachfolgenden Punkten am Projekt beteiligen: mit der Be-schaffung eines autonomen Feldroboters sowie der Integration von Mess-, Hacktechnik und den dazugehörigen Hackwerkzeugen pro Kulturreihe, soll in dem Projekt die Messdatenerfassung von Feldaufgang, Jungpflanzenentwicklung, Blattverlust und Wiederaustrieb bei der Kulturpflanze Zuckerrübe durchgeführt werden und die dazu notwendigen Algorithmen und Auswertungen zur Evaluierung der gewonnen Daten entwickelt werden. Mithilfe des Mobilfunkstandard 5G soll eine schritthaltende Datenübertragung in eine Cloud entwickelt und integriert werden, um die erzeugten Daten direkt auszuwerten bzw. in die Firmeninterne IT-Infrastruktur zu übertragen.

Technische Universität Braunschweig

Die Technische Universität Braunschweig gehört zu den führenden deutschsprachigen Forschungseinrichtungen im technischen Bereich und befindet sich inmitten einer der aktivsten Forschungsregionen Europas. Das Institut für mobile Maschinen und Nutzfahrzeuge (IMN), geleitet von Prof. Dr. Ludger Frerichs, zeichnet sich dabei durch eine hohe Expertise im Bereich der Landtechnik aus. Das Themenspektrum reicht in Wissenschaft und Lehre von der Prozesstechnik und Antriebstechnik über die Automatisierungs- und Robotersysteme bis hin zur Forschung im Bereich der Verfahrens- und Logistikketten. Im Vordergrund steht dabei eine übergreifende systemische Betrachtung mit dem Ziel die nächste Generation mobiler Systeme vorzubereiten. Unter anderem gehen neuartige Forschungsansätze wie das Spot-Farming-Konzept unter Berücksichtigung der Möglichkeiten der Automatisierung mit auf das IMN zurück. Eine Vielzahl erfolgreich bearbeiteter Projekte im Bereich vernetzter Maschinen und Robotersysteme unterstreicht die hohe Kompetenz des Instituts für das vorliegende Forschungsvorhaben. Schwerpunkte der TU Braunschweig liegen in der Beschaffung, Bereitstellung und Einbindung der Versuchshardware, insbesondere eines Feldroboters und einer Drohne. Die Basisfahrzeuge werden hierzu um zusätzliche Sensorik und Aktorik erweitert und in ein 5G-Kommunikationskonzept für eine zentrale Datenverarbeitung eingebunden.

WAHLERS Forsttechnik GmbH & Co. KG

WAHLERS Forsttechnik GmbH & CoKG ist seit über 27 Jahren Generalimporteur für PONSSE Forstmaschinen in Deutschland, Österreich, Schweiz und den Niederlanden. Somit bietet die WAHLERS Forsttechnik GmbH & CoKG ein umfassendes Sortiment an Maschinen für die hochmechanisierte Holzernte an. Darüber hinaus werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte in Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungsinstituten begleitet. Unter anderem wurden bereits innovative Logistiklösungen (FOCUS), neue Vermessungsverfahren (OptoPro 2020) und experimentelle Maschinenumbauten entwickelt und erprobt. Die WAHLERS Forsttechnik GmbH & CoKG übernimmt die Bereitstellung von den benötigten Forstmaschinen zum Testen und Entwickeln der im Projekt aufgeführten Aufgaben (On-Demand Vermarktungsplattform, Umfeldwarnung/Information, Vermessungssystem) und stellt das Personal zur Bedienung der Forstmaschinen. Darüber hinaus werden notwendige Modifikationen der Forstmaschinen. Z.B. Umbau/ Erweiterung der Datenkommunikation, Umbau des Vermessungssystems, etc. und Anpassungen von Datenschnittstellen bei der digitalen Kommunikation von Forstmaschinen mit externen EDV Systemen vorgenommen.

Projektagentur Wolfenbüttel

Die Projektagentur Wolfenbüttel (PRO.WF) ist eine gemeinschaftliche Gründung der Stadt Wolfenbüttel, des Landkreises Wolfenbüttel und der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften. Sie versteht sich als Entwicklungsagentur von Projekten mit regionaler Bedeutung für die Region und agiert als Netzwerkplattform für Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Organisationen und Kommunen mit dem Ziel der ganzheitlichen Standortentwicklung. Dabei stehen Themen aus den Bereichen der Digitalisierung, Mobilität, Fachkräftegewinnung, Gründungsförderung, Standortmarketing, neue Arbeitsformen und -räume im Fokus. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Projektagentur verfügen über langjährige Erfahrung im Bereich des Projektmanagements.

Assoziierte Partner

Domäne Schickelsheim

Projektbeschreibung folgt.

Landkreis Helmstedt
unterstützt durch die Wirtschaftsregion Helmstedt

Projektbeschreibung folgt.

Niedersächsische Landesforsten

Projektbeschreibung folgt.

Rittergut Lucklum

Projektbeschreibung folgt.

Stiftung Zukunft Wald

Projektbeschreibung folgt.

Vodafone

Projektbeschreibung folgt.

Projektkoordination

Dr. Michael Strätz

Projektleitung durchgeführt von der Projektagentur Wolfenbüttel im Auftrag des Landkreises Wolfenbüttel

Tanja Böhm

Projektmanagement durchgeführt von der Projektagentur Wolfenbüttel im Auftrag des Landkreises Wolfenbüttel)

Linda Borchers

Teilprojektleitung Smart Farming
(Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit)

Dr. Jan Schattenberg

Teilprojektleitung Smart Farming
(Schwerpunkt Technik)

Dr. Ina Schiering

Teilprojektleitung Smart Forestry